Flourishing Films 2019

flourish103/ Februar 4, 2020/ #FlourishingFilms, Emotionen, Film, Medien, Musik/ 0Kommentare

Flourishing Films 2019

Die Filme 2019 mussten ja, nachdem 2018 so ein Wahnsinnsjahr war, fast schon zwangsläufig ein wenig zurückbleiben. Ganz so kann man das aber nicht sagen. Denn auch wenn ich eine geringere Anzahl Filme 2019 sehenswert fand, sagt das vielleicht sogar umso mehr über die Qualität derjenigen aus, die in dieser Auswahl gelandet sind. Und da ist alles dabei: Action- und Sci-Fi-Blockbuster, deutschsprachiges Spitzenkino und technische wie schauspielerische Meisterleistungen. Meine obligatorische Tasse steht bereit, ich nehme noch einen Schluck und wir tauchen gemeinsam ein in die Erinnerungen an die Filme 2019.

Die besten Filme 2019

Geht man die Nominierungslisten für die Academy Awards durch sieht man: Einige der Filme dort finden sich auch in meiner Liste der besten Filme 2019 wieder. Aber dieses „Best of“ bleibt eine Zusammenstellung meiner persönlichen „Flourishing Films“ (Anm. d. Autors: Ja, ich weiß noch immer, dass das eigentlich „Movies“ heißen müsste. Klingt aber doof. Alliteration und so.).

Auszeichnung, Einspielergebnisse und Kritiken entscheiden oft über Erfolg oder Misserfolg eines Films. Für mich bleibt entscheidend, was der Film mit mir macht: Ab der ersten Sequenz sind es nur noch der Film und ich. Mainstream-Erfolg macht einen Film nicht zu meinem Film. Und mancher eher verschmähte Kunststreifen ist für mich einer der schönsten Momente des Jahres. Das Filmjahr 2019 fand ich persönlich schwierig. Es gab weniger Filme, von denen ich auf Anhieb dachte, dass ich sie unbedingt sehen muss. Doch was sagt Quantität schon über Qualität aus? Es gab einige Momente, die ich nicht missen will. Und diese Momente, diese Filme 2019 finden sich hier. Nicht als Ranking, sondern einfach in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Und wie der Zufall(?) es will, gehören erneut einige von ihnen dann auch zu den kommerziell erfolgreichsten und am meisten ausgezeichneten des Jahres.

Aladdin

Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll, dass Disney offensichtlich keine neuen Geschichten einfallen, um weiterhin ständig neue abendfüllende Animationsfilme zu produzieren. Oder davon, dass nun ein Zeichentrick-Klassiker nach dem anderen auch als Realversion verfilmt wird. Das spielt bei der Bewertung des einzelnen Films aber kaum eine Rolle. Man muss den Original-Aladdin nicht kennen, um den neuen Film zu mögen oder nicht. Er hat es in diese Liste geschafft, das bedeutet ich mag ihn. Will Smith als Dschinni (ja, so schreibt man das in der deutschen Fassung wirklich) mag auf den ersten Blick eine seltsame Besetzung sein, aber spätestens mit durchaus überzeugenden Gesangs- und Tanzeinlagen lässt er Zweifel verschwinden. Überhaupt ist es trotz vieler altbekannter Songs und aller altbekannter Figuren keine reine Kopie der altbekannten Geschichte. Es ist gewissermaßen eine modernisierte Fassung: Mehr Action, schnelleres Erzähltempo – und vor allem eine andere Moral.

Das beste am neuen Aladdin ist, dass er mehr ist als die Umwandlung von Zeichentrick- in Realfilm. Nicht zuletzt der extra neu geschriebene Song Speechless bringt die Veränderung auf den Punkt: Auch als Frau muss Jasmin nicht schweigend daneben stehen, wenn Männer herrschen, sondern zeigt, dass sie nicht nur die hübsche Prinzessin ist. Am Ende darf sie über das Reich herrschen und ihren eigenen Weg wählen. Das perfekte Happy End für Aladdin 2019 mit einer nicht zu übersehenden Symbolik: Der Böse, dem es nur um alleinige Macht geht, wird besiegt, der gutmütige Dschinni befreit, die Prinzessin zur Herrscherin und der Betteljunge bekommt seine Traumfrau. Und das Volk ist begeistert. Dennoch ist diese Symbolik nicht so stark, dass der Film zum Politikum wird. Wer seine Augen davor verschließen will, bekommt eine ganz normale Abendunterhaltung aus dem Hause Disney.

Blinded By The Light

Die Überraschung schlechthin für mich, wenn ich die Filme 2019 Revue passieren lasse. Nicht erst seit Mamma Mia bin ich ein Fan davon, bekannte Songs mit der Geschichte eines Films zu verbinden. Und noch nie habe ich das so gut gesehen, wie in diesem Film. Kein Wunder, schließlich basiert die Geschichte auf wahren Begebenheiten und einige der Songs sind an Stellen zu hören, an denen der Protagonist sie tatsächlich erlebte. Eigentlich ist es gar nicht wichtig, dass es in diesem Film um die Songs von Bruce Springsteen geht (Boss-Fans werden an dieser Stelle widersprechen). Vielmehr ist entscheidend, dass er zeigt, wie wichtig Musik für das Leben von Menschen sein kann. Wie wichtig Vorbilder sind. Berühmte, aber auch solche, die ganz nah am eigenen Alltag sind und die man eben leicht übersieht.

Der Film ist ein einziger Gänsehautmoment. Was in zu meinem Musikfilm des Jahres macht, macht ihn garantiert auch zu einem meiner liebsten Filme 2019. Schon vorher kannte und mochte ich die Musik von Springsteen und der E Street Band, doch durch diesen Film verstehe ich die Verbindung, die ein Fan mit dieser Person und dieser Musik haben kann. Und wer Musik liebt, hat bestimmte Lieder, Musikschaffende und Alben, die ihm ganz besonders am Herzen liegen. Blinded By The Light führt mir meine eigene Geschichte und Verbindung mit Musik nicht nur vor Augen, sondern erfüllt sie mit neuem Leben. Ich bin inspiriert und motiviert, will Songs schreiben und gleichzeitig einen ernsthaften Plan im Leben verfolgen (nicht, dass sich das unbedingt gegenseitig ausschließen muss). Ich weinte, lachte, sang und erwartete nichts von diesem Film. Und ich bekam alles.

Der Junge muss an die frische Luft

Mindestens eine deutsche Produktion hat es immer in die Liste meiner Filme des Jahres geschafft. Da machen auch die Filme 2019 keine Ausnahme. Dabei war ich lange nicht sicher, ob mich dieser Film wirklich interessiert. Zum Glück gibt es auch noch Menschen, die mich mit ihrer Film-Expertise überzeugen können. Es wäre wirklich zu schade gewesen, wenn ich diesen Film verpasst hätte. Schon allein, weil mir das Wissen um die Kindheitsgeschichte eines der größten deutschen Entertainer unserer Zeit nun fehlen würde. Und diese Geschichte geht einmal quer durch die Emotionsbandbreite: Lustig, traurig, spannend, seltsam, aber vor allem ganz offensichtlich eines: prägend. Manchmal wünscht man sich genau so eine Kindheit, insgesamt aber jedoch ganz sicher nicht.

Dass man in so vielen Momenten so sehr mitfühlt liegt an der herausragenden Besetzung. Oscar-Preisträgerin Caroline Link inszeniert eine Geschichte mit ohnehin schon großem Potenzial sehr detailverliebt und feinfühlig. Es ist letzten Endes ein Familienfilm, der auch sehr ernste und immer noch zu wenig beachtete Themen gut beleuchtet. Und das Ensemble aus durchaus bekannten deutschen Schauspielern tut sein übriges. Doch alles das wird in den Schatten gestellt von der herausragenden schauspielerischen Leistung von Julius Weckauf. Wüsste man nicht, dass der Film erst 2019 in die Kinos kam, könnte man glatt denken, Hape Kerkeling spiele sich selbst, so überzeugend ist die Vorstellung was Mimik, Gestik und Sprache, ja sogar den typischen Dialekt angeht. Um die Zukunft des deutschen Films mache ich mir jedenfalls keine Sorgen.

Die zwei Päpste

Schon als damals Benedikt XVI. als Papst zurück trat, faszinierte mich dieser historische Vorgang. Im Nachhinein überrascht es mich, dass es erst 2019 ein Film über die zwei Päpste gab, die es gleichzeitig gibt. Wenn man sich der Besonderheit dieser Situation bewusst ist, kommt man um diesen Film eigentlich nicht herum. Er ist fast schon dokumentarisch aufgezogen, sodass die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen und von den beiden Protagonisten so großartig gespielt, dass ich mir vom ersten Moment an immer wieder ins Gedächtnis rufen muss, dass eben nicht doch eine Kamera die beiden Päpste bei geheimen Treffen begleitet hat. Eine von Anfang bis Ende glaubwürdige Geschichte, die nur einen Makel hat: Sie kritisiert nicht in der Tiefe, sondern schildert die Ereignisse so, wie sie von den Männern der Kirche wohl tatsächlich wahrgenommen werden.

Papst Franziskus und seine (Vor-)Geschichte stehen im Vordergrund der Handlung, obwohl er über den Großteil der Handlungszeit gar nicht Papst ist. Man spürt die Zweifel und zugleich Überzeugung, was seine Interpretation des Glaubens und Umgang mit der Kirche betrifft und fragt sich unweigerlich, ob es dem echten Papst wohl genauso gehen mag. Er wirkt geradezu menschlich. All das trifft sogar noch mehr auf den scheidenden Benedikt zu, dem man eine Belastung durch das Amt und die Bürde absolut abnimmt. Beide Darsteller unterhalten sich in vielen verschiedenen Sprachen, die sie ebenfalls authentisch sprechen (nur ein einziges winziges Mal kommen bei mir Zweifel an der Deutschsprachigkeit von Benedikt auf). Ich gebe es ja zu: Ich bin ein Fan von Geschichten, die Berührung mit der katholischen Kirche haben. Und auch, weil die schmerzhaften Seiten der jüngeren Geschichte zwar nicht vertieft, aber eben auch nicht ausgelassen werden, ist diese eine der besseren davon.

| Academy Awards 2020:
Actor in a Leading Role (Nom.), Actor in a Supporting Role (Nom.), Adapted Screenplay (Nom.)

Green Book – Eine besondere Freundschaft

Ich frage mich, ob Green Book wirklich der beste aller Filme 2019 war. Es ist eine geradezu absurde und doch irgendwie vorhersehbare Geschichte der Freundschaft zweier sehr verschiedener Männer. Einer ein weißer Italo-Amerikaner, der sich für (fast) keine Drecksarbeit zu schade ist, um seine Familie zu ernähren und sogar Trinkgefäße entsorgt, weil Afro-Amerikaner daraus trinken. Der andere ein begnadeter, erfolgreicher und gut situierter Konzertpianist mit dunkler Hautfarbe, der einen Fahrer braucht, der auf der Tour durch die Staaten nicht nur auf die Route achtet, sondern auch alle anderen Schwierigkeiten aus dem Weg räumt.

Wenn man diese Ausgangssituation liest, ist fast schon zwangsläufig klar, wohin sich die Beziehung und Geschichte der beiden entwickelt. Aber eben nicht, wie. Die Tour – und damit auch der Film – nimmt unzählige kleine und große Wendungen, manche erwartbar, andere so gar nicht, einige beängstigend und beklemmend, andere mit einem sehr feinsinnigen Humor dargestellt. Das alles wird großartig gespielt von beiden Darstellern, sodass am Ende einiges kommt wie erwartet und dennoch viele unerwartete Gefühle zurückbleiben. Ob das reicht, damit es der beste Film des Jahres ist? Vielleicht nicht. Aber welcher ist es dann?

| Academy Awards 2019:
Picture, Actor in a Supporting Role, Original Screenplay
Actor in a Leading Role (Nom.), Film Editing (Nom.)

Rocketman

Auch wenn ich das Gefühl habe, die Filme 2019 waren nicht annähernd so musikalisch geprägt wie die des Vorjahres, finden sich gleich zwei Musikfilme in dieser Liste wieder. Schon während ich diesen Film sah, legte ich mich fest, dass das Werk über Elton John bei den Oscars vertreten sein würde. Wenn schon nicht mit der Musik, dann aber in vielen anderen Kategorien. So kann man sich täuschen und die Academy mich enttäuschen. Taron Egerton ist Elton John. Charakterlich und musikalisch, mit voller Überzeugung. Das gibt völlig zurecht einen Golden Globe und völlig absurderweise keine Berücksichtigung bei den Oscar-Nominierungen.

Ich mag die Musik von Elton John. Manche Songs mehr, andere weniger, viele der alten Lieder kenne ich nicht besonders gut. Und schon gar nicht kannte ich seine Lebensgeschichte. Vielleicht hat er und haben Egerton und der Film das Pech, dass der Film über Freddie Mercury eben einfach ein Jahr vorher veröffentlicht wurde und es einfach zu viele Parallelen zu geben scheint. Anders, als viele Kritiken es Bohemian Rhapsody vorwarfen, erscheint Rocketman keine geschönte Lobhudelei, sondern geht mit dem Protagonisten durchaus hart ins Gericht. Und zumindest die alten Songs von Elton John und Bernie Taupin höre (und fühle) ich anders, nachdem ich diesen Film gesehen habe. Was nicht (nur) daran liegt, dass sie manchmal von Taron Egerton gesungen werden.

| Academy Awards 2020:
Original Song (Nom.)

Roma

Dieser Film verdient ohne jeden Zweifel das Prädikat „eindrucksvoll“. Zwar schon im Dezember 2018 erschienen, sah ich Roma erst vor der Oscarverleihung 2019. Auch wenn der Regisseur der Meinung ist, dass insbesondere das Sound-Arrangement des Films nur im Kino so richtig zur Geltung kommt (womit er zweifelsohne richtig liegt, denn nicht der Sound ist mir von diesem Film besonders im Gedächtnis geblieben), hinterlässt er auch auf Netflix einen bleibenden Eindruck. Einen schwarz-weißen, zunächst einmal. Es ist der erste Hinweis darauf, dass es sich hier um ein Kunst- und kein Massenprojekt handelt, aber beileibe nicht der letzte. Regie, Drehbuch und Kamera kommen von ein und derselben Person, was dem Film eine klare Handschrift und Ästhethik verleiht, die nicht allen gefallen muss, zugegeben.

Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit zieht mich Roma immer mehr auf seine Seite und ich will zumindest wissen, wie es weitergeht und schließlich endet. Eine große politische Rahmenhandlung ummantelt mehrere persönliche Geschichten, verbunden zu einem Gesamtkonstrukt. Immer mehr spitzt sich die Handlung zu, man leidet und fiebert mit, es ist spannend, traurig, ja, tragisch. Irgendwann kommt man unweigerlich selbst zu dem Schluss, dass eine solche Geschichte einfach kein Happy End für alle haben kann. Neben der unverkennbaren persönlichen Note des Regisseurs drücken dabei vor allem die Darstellerinnen Roma ihren Stempel auf. Sie durchleiden die unterschiedlichen und doch so ähnlichen Schwierigkeiten von Frauen in dieser Zeit in Mexiko so authentisch, dass mich eine fast über die gesamte Zeit des Filmes größer werdende Beklemmung überkommt, die ich bis zum Ende nicht mehr ablegen kann. Eindrucksvoll.

| Academy Awards 2019:
Directing, Cinematography, Foreign Language Film
Picture (Nom.), Actress in a Leading Role (Nom.), Actress in a Supporting Role (Nom.) Original Screenplay (Nom.), Production Design (Nom.), Sound Editing (Nom.), Sound Mixing (Nom.)

Star Wars Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers

Alle Jahre wieder, wenn es einmal wieder einen neuen Star Wars-Film (und ich meine Star Wars, nicht irgendwelche seltsamen Geschichten, die mehr oder weniger zufällig im gleichen Universum spielen) gibt, landet er zwangsläufig hier. Und fast genauso zwangsläufig erzähle ich nicht viel darüber, weil das eben einfach nicht geht, ohne zu spoilern. Auch Der Aufstieg Skywalkers fühlt sich an wie ein Star Wars, was schon allein ausreichend ist, um sich einen Platz in der Liste der besten Filme 2019 zu sichern. Noch dazu passt er absolut in die neue, dritte Trilogie. Ob das ein Qualitätsmerkmal ist, darüber werden sich, wie bei den Teilen zuvor auch, die Geister scheiden.

Ein paar unzweifelhafte Argumente kann der Film auf der Habenseite verbuchen: Es gibt Weltraumszenen in der unverwechselbaren Star Wars-Optik, den Einsatz von Lichtschwertern und anderen Laserwaffen und visuelle Effekte, die wieder einmal für eine Oscar-Nominierung sorgen. Dazu kommt der typische Star Wars-Sound: Eine fast schon obligatorisch gute Soundbearbeitung und ein Soundtrack, der mich von der ersten bis zur letzten Sekunde in die weit, weit entfernte Galaxis entführt, ohne dass ich auch nur einen Moment hinsehen muss. Und als Bonus obendrauf schafft es Disney tatsächlich, auch im letzten Teil ihrer ersten Star Wars-Trilogie vollständig auf einen Auftritt von Micky Maus zu verzichten.

| Academy Awards 2020:
Original Score (Nom.), Sound Editing (Nom.), Visual Effects (Nom.)

The Irishman

Man muss Der Pate nicht gesehen haben, um The Irishman gut zu finden. Aber es schadet auch nicht. Insbesondere, um zu verstehen, warum zwar gleich zwei Darsteller für einen Oscar nominiert sind, ausgerechnet Hauptdarsteller Robert de Niro aber eben nicht. In mehr als drei Stunden wird die Geschichte des Mannes mit irischen Wurzeln erzählt, der vom einfachen Boten zu einem wichtigen Teil der Familienstruktur wird. Und man muss ebenfalls nicht Der Pate gesehen haben, um zu wissen, von welcher Familie hier die Rede ist. Aber anders als in dem alten Mafia-Klassiker ist hier eben vor allem die Geschichte der Star. Zunächst erscheint es endlos, sich eine so lange Zeit vor Netflix zu setzen, nur um einen einzigen Film anzusehen. Ich habe das Gefühl, den ganzen Tag mit diesem Film zu verbringen und er fesselt über die gesamte Zeit hinweg.

Neben der Spannung, wie es weitergeht und welche Wendung als nächstes kommt, macht vor allem die Summe der Kleinigkeiten aus gutem Stoff einen der besten Filme 2019. Viele Details, ob die Augenfarbe der Hauptfigur, großartiges Spiel noch so unwichtig erscheinender Nebendarsteller oder witzige Momente, die dem typischen Humor des Mafia-Klassikers in nichts nachstehen, ohne ihn zu kopieren. Mehr noch, es ist eine moderne, weiterentwickelte Version. Eine andere Geschichte mit anderen Figuren (zum Teil aber sogar denselben Darstellern), die nicht die geringste Ähnlichkeit zu Der Pate haben. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, im gleichen Universum, der gleichen Zeit und der gleichen Stimmung zu sein. Und wenn das 1972 für ein Meisterwerk gesorgt hat, reicht es auch 2019 zu einem wirklich guten Film. Auch, wenn man Der Pate nicht gesehen hat.

| Academy Awards 2020:
Picture (Nom.), Directing (Nom.), Actor in a Supporting Role (2x Nom.), Adapted Screenplay (Nom.), Cinematography (Nom.), Costume Design (Nom.), Film Editing (Nom.), Production Design (Nom.), Visual Effects (Nom.)


Außerdem gab es da noch…

  • Der König der Löwen
  • Joker
  • Once Upon A Time… In Hollywood
  • Die Eiskönigin 2

und weitere Filme, die 2019 erfolgreich, beliebt und gut besetzt waren und vielleicht sogar eigentlich zu den wichtigsten des Jahres gehören. Aber ich schreibe und urteile auch diesmal nicht über Filme, die ich (bisher) nie gesehen habe. Deshalb hat auch diese Liste eben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber wie immer werden sich manchen Filme noch auf meiner persönlichen Liste einfinden.

Und ja, auch im starken Filmjahr 2018 gab es Filme, die ich ganz bewusst nicht gesehen, oder ganz bewusst nicht in diese Liste aufgenommen habe. Das wäre dann wieder etwas für eine Liste der unnötigsten Filme des Jahres… 😉

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